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Mimikry bezeichnet ein Phänomen, bei dem eine Tier-, Pflanzen- oder Pilzart vortäuscht, eine andere Art oder etwas Unbelebtes zu sein, und zwar zum eigenen Vorteil. Eine solche Vortäuschung ist im Lauf der Evolution entstanden und kann Gestalt, Farbe, Geruch, Verhalten, Lautäußerung oder ein anderes Merkmal betreffen.
Dabei gibt es verschiedene Formen von Mimikry. Bei der Schutzmimikry täuscht ein wehrloses Insekt wie eine Schwebfliege durch ihr Farbmuster vor, eine wehrhafte Wespe zu sein, und schützt sich so vor Fressfeinden wie Vögeln. Manche Blüten locken mit gelben Staubbeutel-Attrappen die Bestäuber an: eine Lockmimikry.
Für die beteiligten Arten ist Mimikry lebenswichtig. Sie ist also keine bloße Kuriosität der Natur, sondern trägt zum Funktionieren der Ökosysteme bei.
Andreas Gigon geht diesem faszinierenden, bisher wenig beachteten Thema nach und präsentiert anhand von Fotos über 200 Fälle von Mimikry, die auf unseren Wiesen sowie in unseren Wäldern, Mooren, Parks und Gärten vorkommen.

1. Auflage 2027
ca. 208 Seiten, ca. 250 Abb.
Softcover mit Klappen, 12 x 20 cm
Erscheinungsdatum 05.04.2027
Deutsch
ISBN/EAN 9783258085036
CHF 29.90* / EUR 29.90 (D) / EUR 30.80 (A)
* unverb. Preisempfehlung

Andreas Gigon
Andreas Gigon war ab 1972 Dozent, von 1985 bis 2007 Professor für Pflanzenökologie und Naturschutzbiologie an der ETH Zürich. Entwicklung des Naturschutzinstruments der «Blauen Listen der bedrohten Tier- und Pflanzenarten, die erfolgreich gefördert werden konnten». Gründungsmitglied des interdisziplinären ETH-Studiengangs Umweltnaturwissenschaften. Autor von über 100 Fachartikeln und -büchern.

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